Dir gefällt dieser Artikel?
Dann teile ihn mit deinen Freunden!

Von inspirierenden Vorbildern und ihrem Engagement für mehr Gleichberechtigung und Selbstbestimmung

Noch immer werden Frauen in verschiedenen Bereichen nicht immer ernst genommen und besitzen nicht überall die gleichen Rechte wie Männer, was sie auf dem Weg in ihrer persönlichen Weiterentwicklung, aber auch bei der Verwirklichung eigener Ziele und Träume, einschränkt. Laut des aktuellen Gender Gap Reports wird es noch über 100 Jahre brauchen, bis wir die vollkommene Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau erreicht haben. Daher sind weibliche Vorbilder, die sich für die Rechte und mehr Selbstbestimmung aller Geschlechter einsetzen, in dieser Zeit besonders wichtig, um Veränderungen zu schaffen und die Gesellschaft zum Umdenken zu bewegen. Aus diesem Grund stellen wir euch heute verschiedene Frauen vor, die in den aktuellen Zeiten mit ihrem Mindset andere Menschen inspirieren und sich für die Rechte von Frauen stark machen.

“When a woman stands up for herself, she stands up for all women.” (Maya Angelou)

Eine der wohl bekanntesten Vorreiterinnen unserer Zeit in Europa ist Alice Schwarzer, da sie einen wichtigen Grundbaustein für die Gleichberechtigung von Frauen legte. 1970 wurde sie zu einer der Pionierinnen der Pariser Frauenbewegung und brachte diese ein Jahr später auch nach Deutschland. Sie nutzt ihre Stimme, um sich gegen die Unterdrückung von Frauen und das Verbot der Abtreibung einzusetzen. 

1977 publizierte sie als Chefredakteurin und Verlegerin mit dem Magazin „Emma“ ihre erste eigene Zeitschrift, deren Inhalte sich hauptsächlich mit verschiedenen Themen wie Politik, gesellschaftlicher Rollenverteilung und den Medien auseinandersetzen.

Mehr zu Alice Schwarzer

Eine weitere starke Frau unserer Zeit ist Anne Wizorek. Neben ihrer Arbeit als Autorin unterstützt sie andere Unternehmen als Beraterin, eigene Strategien und Botschaften richtig im Netz zu kommunizieren. 2013 initiierte sie mit dem Hashtag „Aufschrei“ eine Debatte zum Thema Sexismus in Deutschland, durch die sie bekannt wurde. Im Rahmen der Debatte rief sie ebenso andere Frauen dazu auf, ihre Erfahrungen mit diesem Thema in den sozialen Netzwerken zu teilen. Außerdem veröffentlichte sie 2014 auch ihr erstes eigenes Buch „Weil ein Aufschrei nicht reicht“, in dem sie eine feministische Agenda für sexuelle Selbstbestimmung verfasst und für gleiche Rechte aller aufruft. Ebenso wird sie 2015 zur Botschafterin gegen Geschlechterdiskriminierung ernannt und leitete mit weiteren feministischen Aktivist: innen die Kampagne #ausnahmslos in die Wege. Besonders die Sozialen Medien nutzt sie als Sprachrohr, um gegen Gewalt an Frauen und Rassismus vorzugehen.

Mehr zu Anne Wizorek

Ebenso Teil der Initiative #ausnahmslos, die sich gegen Gewalt und Rassismus in der Gesellschaft richtet und als Reaktion auf die sexuellen Übergriffe in der Silvesternacht 2015 entstand, ist Journalistin Teresa Bücker. Als Chefredakteurin des Onlinemagazins “EDITION F” von 2017 bis 2019, beschäftigt sie sich besonders mit verschiedenen Themen im Bereich der Diskriminierung von Frauen in der Arbeitswelt, der Frauengesundheit und des Mutter-Daseins, sowie der Auseinandersetzung mit dem generellen Spannungsfeld gegenüber dem Feminismus. Sie setzt sich mit den Missständen der Gesellschaft auseinander und bringt diese in ihren Artikeln und Texten auf den Punkt. Wichtig ist für sie dabei zu betonen, dass man als Feministin nicht jedes Thema oder jeden Bereich abdecken kann, da die intensive Auseinandersetzung mit so vielen Herausforderungen und auch dem Entwickeln von verschiedensten Lösungsansätzen sehr zeitintensiv ist. Feminismus bedeutet für sie, permanent den eigenen Blick zu erweitern und eine menschlich gute Gesellschaft für alle Menschen zu schaffen.

Mehr zu Teresa Bücker

Ein weiteres Duo möchten wir euch in diesem Zuge noch vorstellen. Bei diesen beiden Frauen begann alles mit der Gründung der „Hoe__Mies“, einem DJ-Kollektiv, das Queere, Transgender und insbesondere Frauen in der Berliner Partykultur, unterstützt. Die Rede ist von den beiden Freundinnen Gizem Adiyaman und Lúcia Luciano, auch bekannt als die “Realitäter*innen”. In ihrem gleichnamigen Podcast sprechen sie über die ungeschmückte Wirklichkeit in Bezug auf Themen wie Diskriminierung und Rassismus. Nicht nur in der deutschen Hip-Hop Szene, sondern auch auf Spotify leisten sie Aufklärungsarbeit und räumen mit konservativen Rollenverteilungen und Rollenbildern, sowie gesellschaftlichen Vorurteilen auf. In ihrem Podcast setzen sie sich außerdem für die gleichen Rechte aller ein, wobei ihnen wichtig ist, ihre und die Erfahrungen anderer so realitätsnah und verständlich wie möglich darzustellen, damit die aktuelle Problemlage von jedem verstanden werden kann.

Mehr zu den Realitäter*innen

Hört gerne mal rein und führt auch unsere Liste weiter. Wer sind eure aktuellen Vorbilder und was begeistert euch an ihnen?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Unsere Partner
Immer die aktuellsten Infos in unserem kostenlosen Newsletter!