• Hoffnung auf Gerechtigkeit
  • Masterstudium in Biologie
  • Alte Muster aufbrechen und mit Authentizität neue Wege bilden

TINI

23 Jahre, Bayern common welfare | family

Liebe alle, mein Name ist Tini (she/they). Es ist ungerecht die Debatte über das Gendern ins Lächerliche zu ziehen. Es ist ungerecht, dass Frauen und queere Personen Angst haben müssen, wenn sie auf dem Heimweg sind. Alltägliches Leben marginalisierter Personengruppen unterscheidet sich stark von anderen. The future is intersectional. Auch Feminismus muss intersektional sein. Performativer Einsatz nutzt niemanden. Ich stehe für Gerechtigkeit und vor allem für die Hoffnung auf Gerechtigkeit. Die Gemeinschaft als sicherer, offener und toleranter Ort ist erstrebenswert. Viele Erfahrungen haben meine Persönlichkeit gebildet, die vielschichtig, neugierig und stark ist. Geprägt von Verlust und schweren Schicksalsschlägen, stehe ich noch. Tabuthemen der Gesellschaft in die Mitte zu bringen, durch Gesprächskreise und offene Kommunikation, kann Angst nehmen und Verständnis bedeuten. Wenn die Kernfamilie versagt, zeigen sich tiefe Bindungen und eigene Stärke. Neben meinem Masterstudium der Biologie arbeite ich in der neurobiologischen Forschung, nutze meine Reichweite, um queeres Leben zu zeigen und auf Ungerechtigkeiten, jeglichen Bereichs aufmerksam zu machen. Ich schreibe Gedichte, trete bei Poetry Slams auf und habe immer ein offenes Ohr für meine Nächsten. Ich gehe gern mit meinem Hund spazieren; betrachte den Nachthimmel durch mein Teleskop, spiele Ukulele, singe und modele. Oft wurde mir gesagt, dass ich in keine Schublade passen würde und das stimmt, vielleicht. Aber es gibt mehr als Schubladen und auch mehr als Topf und Deckel. Es gilt alte Muster aufzubrechen und mit Authentizität neue Wege zu bilden! MissGermany stellt für mich eine Möglichkeit dar, dies umzusetzen.

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