• Medizinstudentin im 10. Semester
  • Assistentin in der Frauenheilkunde
  • Sportskanone

MARIKE

22 Jahre, Hessen health & sports | common welfare

Heyhey, ich bin Marike, 22 Jahre alt und Medizinstudentin im 10. Semester. Derzeit schreibe ich an meiner Promotionsarbeit, arbeite als OP-Assistenz in der Frauenheilkunde und bin Teil des Corona-Krisenmanagements.

Neben meiner Arbeit in der Medizin betreibe ich seit meiner Jugend Ausdauer-Leistungssport, zeitweise im Team der Eintracht Frankfurt. Insbesondere der Sport brachte mir die Bedeutung von Teamplay, gesundem Ehrgeiz und einer stets positiven Einstellung näher. Der Sport ist für mich der wahrscheinlich beste Weg neue positive Energie zu tanken und Sorgen und Stress abzubauen. Besonders Laufen und Rennradfahren aber auch andere Sportarten an der frischen Luft wie Wandern und Segeln stehen da ganz oben auf der Liste. Disziplin und Zielstrebigkeit, gutes Zeitmanagement, Freude im Umgang mit neuen Menschen und Situationen sind Eigenschaften die mich eigentlich ganz gut beschreiben. 🙂

Ich versuche mittlerweile jeden Morgen beim Aufstehen wenigstens kurz inne zu halten und mir bewusst zu machen was für ein Glück es ist, dass ich gesund und munter aufstehen kann und es mir und meiner Familie, die mir unendlich viel bedeutet, auch an diesem morgen gut geht. Durch einige Erfahrungen während meines Studiums, der Arbeit in der Klinik und auch privat habe ich des öfteren gemerkt, dass sich das auch ganz schnell ändern kann. Ich denke auch die Corona-Pandemie hat uns allen gezeigt dass Krankheit und Tod doch leider jeden sehr schnell und unerwartet treffen können.

Deswegen möchte ich auf diesem Wege gerne darauf aufmerksam machen, dass Gesundheit nicht selbstverständlich ist und wir viel zu oft in unserem Alltag diejenigen vergessen, die an Schmerzen, Ängsten oder Sorgen leiden oder die mit schweren Schicksalen zu kämpfen haben. Wir alle können dazu beitragen diesen Menschen neue Hoffnung oder eine Perspektive zu geben! So sollte sich jeder von uns als Stammzellspender registrieren lassen und einen Organspendeausweis mit sich tragen, tut garnicht weh und kann doch so viel ändern!

Im klinischen Alltag fällt mir außerdem leider immernoch oft auf, dass Frauen bzw. Ärztinnen nicht so respektiert werden wie ihre männlichen Kollegen. Ich möchte auf diesem Weg junge Mädchen dazu motivieren, zu starken Frauen heranzuwachsen, die ihren Träumen nachgehen und genau das machen was sie am glücklichsten macht, egal was andere sagen. Ich für meinen Teil bin sehr dankbar meinem Traum, Ärztin zu werden jeden Tag einen Schritt näher zu kommen und zu wissen, dass sich der lange Weg auch irgendwann auszahlen wird. In jeder jungen Frau steckt eine Kämpferin und ich bin mir sicher, dass jede von ihnen auch einen Traum hat, für den es sich zu kämpfen lohnt!

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