Ausstattung: C&A
Styling: Famous Face Academy mit TIGI Copyright Foto: Tobias Dick

Kathrin Gelinsky

34 Jahre, 175 cm Creativity & Entrepreneur // Family & Home // Fashion & Style

„Lache – denn das Schönste am Lachen ist, dass es alle Strukturen auflöst, die Menschen voneinander trennen.
Ich bin Optimistin, ich bin Mutter und ich weiß, was es heißt, zu kämpfen. Zu wahrer Schönheit gehört für mich auch Lebenserfahrung und eine Botschaft, die man übermitteln möchte.
In meiner Mission, Miss Germany 2021 zu werden, geht es mir darum, Frauen zu unterstützen, die nach der Geburt ihres Kindes wieder in ihren Job zurückkehren oder sich selbstständig machen wollen.
Ich möchte dazu beitragen, dass es Frauen ermöglicht wird, nach der Geburt wieder in Teilzeit oder in Home-Office-Modellen zu arbeiten. Dass das geht, haben wir durch Corona gesehen. Wir Mütter packen das! Das müssen die Arbeitgeber nur verstehen!
Aber auch andersherum möchte ich Frauen den Mut geben, sich zu trauen, Selbstständigkeit zu wagen. Ich möchte ihnen sagen, dass sie weit mehr sind, als die Kantine ihres Mannes. Manchmal reicht schon ein guter Rat einer Freundin, die ich ihnen gerne sein möchte.
Außerdem möchte ich auf eine staatliche Mindestrente aufmerksam machen, die das Defizit des Elternteils, der zuhause die Kinder betreut, über die ersten 3 Jahre hinaus ausgleicht. Denn sind wir doch mal ehrlich, der Job zuhause ist ein wahrer Fulltime-Job. Immerhin gehört hier dazu, den nächsten Steuerzahler von Morgen großzuziehen.
Neben meiner Arbeit als Influencerin und Mutter arbeite ich seit einiger Zeit eng mit Lehrern und Schulnetzwerken zusammen, um Schülern und Schülerinnen ein klares Bild von meinem Job im Social Media Business zu geben. Ich möchte ihnen zeigen, wie wichtig eine solide Ausbildung oder ein Studium für den späteren Lebensweg ist.
Das bin ich, Kathrin Gelinsky, mit meiner Mission, Miss Germany zu werden!“

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Kathrin (Kate)
Unternehmerin & Mutter

Hey, ich bin Kathrin, 34, und lebe mit meinem Mann, meinen zwei Kindern, einer dicken englischen Bulldogge und einem ganz schön großen Kater in der Lüneburger Heide.

Ich bin ein absoluter Familienmensch (im ständigen Spagat zwischen Entertainerin und Spielverderberin…), ich bin Unternehmerin (vielleicht kennt ihr mich bereits als „Kate Glitter“?) – und eine ewige Optimistin. Denn: In den letzten Jahren hat mein Leben mir viele Lektionen erteilt, die mir bewusst gemacht haben: Glücklich ist der, der dankbar sein kann.
Ein Beispiel: Mit 16 Jahren bekam ich erstmals die Schockdiagnose „Knochen-Tumor“. Fünf weitere Male und Operationen folgten. Wegen der vielen Fehlzeiten entschied ich mich schweren Herzens gegen das Abitur und für eine Ausbildung zur Mediengestalterin. Rückblickend die beste Entscheidung, denn damit fing alles an.

Nach meiner Ausbildung begann ich mit meinem Blog kateglitter.com. Das ist jetzt 12 Jahre her. Wir sprechen also von einer Zeit, in der Social Media und Influencer absolute Fremdwörter waren und niemand daran glaubte. Nach 11 Jahren in der Agentur und noch während der Elternzeit, machte ich also mein Hobby zum Beruf. Nicht nur, weil Mode und Fotografie schon immer meine Leidenschaft waren. Vor allem, weil ich wusste: Ein Plan B muss her, auf Teilzeit brauche ich gar nicht erst in meinen Job zurückkehren. Eine traurige Realität – die der einen oder anderen von euch vielleicht bekannt vor kommt.

Nicht nur, was die generelle Vereinbarkeit von Job und Kindern betrifft. Erschreckend ist vor allem unsere mangelnde finanzielle Absicherung. Denn der Elternteil, oft ist es die Mutter, die sich für die Erziehung entscheidet, wird das finanzielle Defizit gegenüber dem arbeitenden Elternteil nie ausgleichen können. Ich finde das geht gar nicht, denn sind wir mal ehrlich ist der Job zu Hause doch auch ein wahrer Fulltime-Job, immerhin gehört hier dazu, den nächsten Steuerzahler von Morgen groß zu ziehen.

Wie wäre es also z. B. mit einer staatlichen Mindestrente, die das Defizit über die ersten 3 Jahre hinaus ausgleicht?
Wie wäre es z.B. mit einer Unterstützung für den Weg in die Selbstständigkeit? Und wie wäre es z.B. den Müttern das Arbeiten von Zuhause endlich zuzutrauen? Homeoffice dürfte nach Corona kein Fremdwort mehr sein sondern eine super Chance!

Unabhängigkeit, Gleichberechtigung und Unterstützung sollten selbstverständlich sein, auf die wir jedoch noch immer keinen uneingeschränkten Zugriff haben. Bis jetzt. Ich will dieser Vision eine Stimme geben – und gemeinsam mit euch und für uns und unsere Kinder eine gleichberechtigte und ehrlichere Zukunft bewirken!

Was ich gerne allen Frauen sagen möchte:
Gebt nicht auf! Ist ein Weg versperrt, nehmt einfach einen Anderen.