• Studentin aus Gelsenkirchen
  • Akzeptanz, Selbst- und Nächstenliebe

JUDITH

29 Jahre, Nordrhein-Westfalen health & sports | common welfare

Mein Name ist Judith, ich bin 29 Jahre alt und ich komme aus Gelsenkirchen. Ich bin ein Kind aus dem Ruhrpott, durch und durch!

Aktuell stehe kurz vor meinem Bachelor. Auf einigen Umwegen habe ich es zu meinem Studium gemacht und mir damit meine Berufung geschaffen – die Arbeit mit Menschen. Während meiner Studienzeit habe ich statt Partys stets die Arbeit bevorzugt, weil es für mich bereichernd ist, Menschen Perspektiven zu schaffen. Zum Ende dieses Jahres werde ich meine Ausbildung zur Ernährungsberaterin machen, primär aus Wissbegierde aber auch, um gekoppelt mit meinem Studium, fachlich für ein gesundes und bewusstes Leben sensibilisieren.

Die letzten Jahre habe ich mich neben all dem ausgiebig meiner Selbstfindung gewidmet. Mich reflektiert, Ziele definiert und „es endlich in Angriff angenommen“.

Denn mein Leben sah nicht immer aus, wie heute.

Noch vor fünf Jahren wog ich 65 Kilo mehr. Noch vor vier Jahren war ich an meinen physischen und psychischen Grenzen. Noch vor drei Jahren hätte ich mir niemals vorstellen können, mich irgendwann bei diesem Format anmelden zu können. Noch vor zwei Jahren, war es nicht in meinem Kosmos, dass Menschen mich aufgrund meiner Geschichte als Vorbild sehen. Und noch vor einem Jahr hätte mir niemals erträumen können, mich selbst so zu akzeptiere, zu schätzen und zu lieben, wie ich’s heute tue.

Wenn ich außer einem gesunden Ich noch etwas aus den letzten fünf Jahren gewonnen habe, dann, dass meine Gedanken der Ursprung aller Hürden sind. Das Leben ist viel zu kurz es allen recht machen zu wollen. Vollkommenheit kommt dann, wenn wir endlich erkennen, wie einzigartig und wundervoll jeder von uns ist.

Es ist ein langer Weg bis hin zur Akzeptanz des Körpers, dem Loslösen von Schönheitsidealen und zur Selbstliebe.

Aber wenn ich eins sicher weiß, dass wenn wir uns selber ein wenig mehr schätzen und andere einen Hauch mehr tolerieren, könnten wir Worte „Diskriminierung und Selbstzweifel“ nahezu aus dem Duden und den Köpfen verbannen.

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