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Bei der (Vor-) Weihnachtszeit denken die meisten Menschen vor allem an wohltuende Heißgetränke auf dem Weihnachtsmarkt, an köstliche Lebkuchen oder an bunt geschmückte Häuser, Tannenbäume & Co. Der religiöse Hintergrund dieses Festes tritt dabei oft in den Hintergrund, ebenso wie die Besinnlichkeit, für die das Weihnachtsfest eigentlich so bekannt und beliebt ist. Anstelle von ruhigen Nachmittagen auf dem kuscheligen Sofa stürzen sich die Menschen in überfüllte Einkaufshäuser, um noch die letzten Geschenke zu besorgen.  Und anstelle von Selbstreflexion üben sie sich im Jonglieren ihrer „To-Dos“ im Vorweihnachtsstress. Dabei ist Selbstreflexion ein so wichtiges Thema zur Weihnachtszeit.

Was bedeutet eigentlich Besinnlichkeit?

Viele Menschen würden Weihnachten als ein besinnliches Fest bezeichnen. Nur wenige wissen jedoch, was damit wirklich gemeint ist. Auf die Frage, wie sie diese Besinnlichkeit zur (Vor-) Weihnachtszeit gestalten, wüssten also die meisten von uns vermutlich keine Antwort. Es handelt sich um einen Begriff, der längst nicht mehr nur in religiösem Zusammenhang verwendet wird. Auch im Yoga wird beispielsweise oft von Besinnlichkeit gesprochen. Was damit gemeint ist, ist eine gewisse Ruhe und Nachdenklichkeit – aber auch Feierlichkeit. Es geht darum, über den Sinn des Lebens nachzudenken und darüber, was wir mit diesem Leben anstellen möchten.

Gleichzeitig geht es um das Genießen, nicht nur von Lebkuchen oder Glühwein, sondern vom Hier und Jetzt. Der Duden definiert Besinnlichkeit zudem als Ausgeglichenheit, Gelassenheit und Bedächtigkeit. So sollte das Weihnachtsfest also bestenfalls aussehen, weit weg von überfüllten Läden oder Familienstreitigkeiten. Bleibt aber die Frage offen, wie das funktionieren kann…

Selbstreflexion als Schlüssel zu (mehr) Besinnlichkeit

Wenn auch ihr in diesem Jahr ein wirklich besinnliches Weihnachtsfest feiern möchtet, müsst ihr natürlich nicht auf all die schönen Dinge wie das Schmücken des Weihnachtsbaums, die Geschenke oder die köstlichen Leckereien verzichten. Besinnlichkeit sollte aber ebenfalls im Vordergrund stehen und dafür ist Selbstreflexion wichtig. Es gilt also, euer eigenes Leben auf den Prüfstand zu stellen:

  • Wo stehe ich gerade in meinem Leben?
  • Wie glücklich bin ich?
  • Welche kurz- sowie langfristigen Ziele habe ich?
  • Wo sind Verbesserungen möglich oder nötig?
  • Wie kann ich im nächsten Jahr (noch) glücklicher werden?
  • Was brauche ich jetzt gerade?

So oder so ähnlich können Fragen aussehen, die ihr euch in diesem Zuge stellt. Es geht sozusagen um eine Bestandsaufnahme des eigenen Lebens und dafür ist die alljährliche Weihnachtszeit hervorragend geeignet. Die Selbstreflexion sollte in dieser Zeit daher zukünftig neben den Lebkuchen, Lichterketten & Co ebenfalls einen festen Platz erhalten. Das macht die Weihnachtszeit nicht nur besinnlicher, sondern auch das eigene Leben im Gesamten besser.

Warum ist Selbstreflexion so wichtig?

Die Selbstreflexion ist eine wichtige Charaktereigenschaft in der heutigen Zeit. Das gilt einerseits im Berufsleben, wo sie zu den essentiellen „Soft Skills“ für beruflichen Erfolg gehört.

Das gilt andererseits im Privatleben, wo sie der Persönlichkeitsentwicklung dient. Nur, wer die Selbstreflexion beherrscht, kann auch in die Selbstwirksamkeit gehen, also sein Leben aus eigener Kraft zum Positiven verändern. Wenn ihr ein glückliches, erfolgreiches und gesundes Leben führen möchtet, müsst ihr also früher oder später die Selbstreflexion erlernen beziehungsweise verbessern – und zwar besser früher als später.

Einige Menschen bringen von Natur aus ein höheres Maß an Selbstreflexion mit, andere ein kleineres. Jeder kann sie aber trainieren und dadurch das eigene Leben optimieren. Und welche Zeit wäre dafür besser geeignet als die Weihnachtszeit?!

So wird Weihnachten besinnlich(er)

Wenn auch ihr die Adventszeit in diesem Jahr besinnlicher gestalten möchtet, sollte ihr also der Selbstreflexion einen festen Platz einräumen. Das kann sowohl in Form von einzelnen Zeiträumen geschehen, die ihr speziell dafür frei haltet. Das kann aber auch in Kombination mit typischen Tätigkeiten geschehen. Hier daher einige Tipps für (noch) mehr Selbstreflexion und Besinnlichkeit rund um das Weihnachtsfest:

  • Bringt Ruhe in die Vorweihnachtszeit. Prüft also, wann ihr zwischen Job, Haushalt, Geschenkkäufen & Co ein bisschen freie Zeit habt, die ihr für aktive Entspannung nutzen könnt. Ein Buch auf dem Sofa lesen, ein Familienessen abhalten, in die Sauna gehen, ein heißes Bad nehmen, ein bisschen Yoga machen – so oder so ähnlich kann diese Freizeit gestaltet werden, um mehr Entspannung sowie Gelassenheit in diese oftmals so stressige Phase des Jahres zu bringen.
  • Schafft eine besinnliche Umgebung. Am besten klappt das mit der Entspannung, wenn auch eure Umgebung Ruhe und Besinnlichkeit ausstrahlt. Also macht es euch zuhause schön, um euch optimal auf die Weihnachtszeit vorzubereiten. Dafür dürfen einige ganz elementare Dinge nicht fehlen: Nichts symbolisiert Weihnachten besser als ein Weihnachtsbaum. Mit dem passenden Baumschmuck bringt ihr im Handumdrehen eine festliche Atmosphäre in euer Wohnzimmer. Die perfekte Ergänzung dazu ist Weihnachtsdeko, die ihr mit dem richtigen Bastelmaterial auch einfach selber machen könnt. Weihnachtsbeleuchtung rundet das Ganze ab. Lichterketten und andere Leuchtelemente beeinflussen die Stimmung positiv: Sie tragen zu mehr Entspannung und Wohlbefinden bei.
  • Etabliert neue Routinen.
    Gewohnheiten sind wichtig für jeden Menschen, denn so muss das Gehirn nicht immer wieder dieselben Entscheidungen treffen. Routinen geben zudem Sicherheit und können für die Gesundheit förderlich sein – sofern es sich um die richtigen Gewohnheiten handelt. Diese spielen auch rund um das Weihnachtsfest eine wichtige Rolle. Am Abend mit der Familie Adventsgeschichten zu lesen und Lebkuchen zu essen, kann eine solche Routine sein. Oder jedes Jahr mit der Familie dasselbe Weihnachtsessen zu kochen. Oder gemeinsam an Heiligabend den Weihnachtsbaum zu schmücken. Fast jeder hat also gewisse Routinen rund um das Weihnachtsfest, nur können und sollten diese hinterfragt werden. Dann können sie so verändert werden, dass das Weihnachtsfest fortan besinnlich(er) ist.
  • Die Gedanken kreisen lassen. Viele Menschen werden durch das Weihnachtsfest und das anstehende neue Jahr zum Nachdenken angeregt – über sich selbst, ihr Leben, ihre Ziele. Es ist daher richtig und wichtig, diese Gedanken zuzulassen. Die lange „To-Do-Liste“ an Weihnachten ist diesbezüglich kein Hindernis, sondern eine Chance. Viele typische Tätigkeiten wie das Einpacken der Geschenke oder das Basteln von Weihnachtsdekoration können durchaus meditative Beschäftigungen sein, sofern sie ohne Zeitstress und alleine durchgeführt werden. Bei solch simplen Tätigkeiten beginnen nämlich die Gedanken zu kreisen und daraus können wertvolle Erkenntnisse rund um euer Leben und das neue Jahr resultieren. Wenn also die Hände arbeiten, aber der Kopf ruht, entstehen oft die besten Ideen.
stock.adobe.com © Alliance

Ihr seht: Besinnlichkeit muss nicht immer im religiösen Sinne gedeutet werden. Sie kann stattdessen auch Selbstreflexion bedeuten und dafür ist kaum eine Jahreszeit besser geeignet als die kalten Wintertage rund um das Weihnachtsfest. Nutzt diese also für eine Bestandsaufnahme eures Lebens und für die aktive Persönlichkeitsentwicklung.

Davon könnt ihr nur profitieren und somit werdet ihr nicht nur das Weihnachtsfest selbst mehr genießen, sondern auch eine höhere Lebensqualität im Allgemeinen erreichen. Viele der genannten Tipps können und sollten daher auch nach Weihnachten einen festen Platz in eurem Alltag erhalten – und daran wird euch die Weihnachtszeit fortan immer wieder erinnern. Nehmt euch also zwischen Geschenkkäufen, Familienfesten, Weihnachtsbäckerei & Co auch Zeit für die Selbstreflexion, um eine wirklich besinnliche Weihnachtszeit zu erleben und mit frischem Schwung in das neue Jahr zu starten.

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