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Was gefeiert wird und warum - Mehr Gewerkschaft, mehr Gleichstellung, mehr denn je

Jedes Jahr steht der 8. März ganz im Sinne der Gleichberechtigung und dem Schaffen für Aufmerksamkeit hinsichtlich Diskriminierung. Sicherlich habt ihr schon im Radio, im Fernsehen oder in den sozialen Medien von diesem Tag gehört. Weltweit wird auf die Ungleichbehandlung der Geschlechter aufmerksam gemacht. Erstmalig wurde der Internationale Frauentag, oder auch feministischer Kampftag genannt, 1911 ins Leben gerufen. Anlass dafür gab unter anderem die deutsche Frauenrechtlerin Clara Zetkin, die im II. Kongress der Sozialistischen Internationale vorschlug, diesen Tag zu initiieren. Sie forderte “Keine Sonderrechte, sondern Menschenrechte” – ein Zitat, das auch heute noch zeitgemäß und wichtig ist. 

Wusstet ihr übrigens, dass der Tag seit 2019 im Bundesland Berlin sogar als gesetzlicher Feiertag gilt? 

In diesem Jahr lautet das Motto “Mehr Gewerkschaft, mehr Gleichstellung, mehr denn je”. 

Der Tag ist dazu gedacht, um weiter auf die Diskriminierung und Gleichberechtigung im Arbeitsleben, der Gesellschaft und vor dem Gesetz aufmerksam zu machen. 

In den meisten westlichen Ländern gilt in der Regel zwar Gleichberechtigung vor dem Gesetz, aber in der Praxis sieht dies dann doch oft anders aus. Es ist wichtig, der Diskriminierung den Kampf anzusagen und sich für die ganzheitliche Gleichberechtigung einzusetzen. Gleichberechtigt zu sein, bedeutet gleiche Rechte, Chancen und Möglichkeiten für alle – und das unabhängig vom Geschlecht! 

Wir sehen es als wichtig und vor allem richtig an, nicht nur an diesem Tag aufmerksam zu machen, sondern auch an jedem anderen Tag und somit Gehör für dieses wichtige Thema zu schaffen. 

Dieser Tag ist nicht nur für Frauen, sondern auch für all diejenigen, die von einem patriarchalischen System diskriminiert werden, wichtig. Das bedeutet, dass Trans-Personen, Intersex-Personen, Agender und nicht binäre Personen miteingeschlossen werden. 

Wir hoffen, dass ihr alle diesen Tag – und vielleicht auch jeden anderen Tag – nutzt, um euch zu informieren. Misogynie, Seximus und jegliche andere Diskriminierung dürfen keinen Platz in unserer Gesellschaft haben. Gemeinsam formen wir das Morgen, in dem jeder dieselben Rechte hat! Versteckt euch nicht und seid, wer ihr seid. Authentisch und einzigartig. 

„Ganz und gar man selbst zu sein, kann schon einigen Mut erfordern.” – Sophia Lauren 

Habt den Mut und seid einzigartig! Seid ihr selbst. 

 

Foto: Stephan Glathe

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