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Rückblick auf das vergangene Finale im Februar 2020 von Dr. Viola Fromm

Zur Entscheidung kamen alle Finalistinnen stolz, stark und selbstbewusst in weißen, engelsgleichen Kleidern auf die Bühne. Die Tränen, die sie offenbar Backstage geweint hatten, sah man ihnen nicht mehr an. Die Top 3 – in der Mitte der Bühne stehend – trugen weiterhin ihre Hosenanzüge. Herzklopfen. So auch wieder die Musik. Thore Schölermann öffnete den ersten von zwei Umschlägen. Die Kamera zeigte die drei der Reihe nach in Großaufnahme. Nach einem Moment des Zuwartens, wie man es aus TV-Castingshows kennt, rief der Moderator unumwunden aus: „Anastasia, du bist auf Platz 3“. Applaus erhob sich. Längst waren die Gedanken der Zuschauer bei der nunmehr letzten Entscheidung. „Eine von euch wird die Ehre haben, die Strahlkraft der Miss Germany zu nutzen, um etwas zu bewegen“, erhob Jana Schölermann ihre Stimme. Leonie und Lara standen derweil an den Händen gefasst im Mittelpunkt. „Gewinnerin und Titelgesicht der neuen JOY ist …“ – es kam wieder der bekannte Moment der verzögernden Sprechpause, der die Spannung steigerte, bis dann laut ausgerufen wurde: „Leonie – Du bist auf dem Titel“! Auf dem groß eingeblendeten Cover der Zeitschrift JOY der Bauer Media Group erschien Leonie, die unterdessen lachend die Augen zusammenkniff und die Krone von der nun abgelösten Miss Germany 2019 Nadine Berneis aufgesetzt bekam. Leonie von Hase, Miss Schleswig-Holstein und soeben frisch gekürte Miss Germany 2020, weinte nicht. Kein bisschen. Sie lachte und tanzte mit den anderen Frauen. Die Schärpen wurden umgelegt und die über 200 Pressevertreter rangen um die schönsten Fotos, bevor dann die Bühne für erste Interviews und „zum Eroberungssturm“ genutzt wurde.

Das war sie also, die Wahl zur neuen Miss Germany – „neu“ nunmehr im doppelten und wahrsten Sinne des Wortes. Die Zuschauer haben den Beginn einer neuen Ära des Titels Miss Germany miterlebt. Der Proof of Concept ist gelungen, der erste Meilenstein in die richtige Richtung gesetzt. Bewundernswert ist der Mut der Familie Klemmer, mit Traditionen zugunsten eines neuen Zeitgeistes und eines sich wandelnden Frauenbildes zu brechen. Und auch wenn Max Klemmer als Ideengeber bei dieser Wahl besonders in den Fokus rückte, so lebt die gesamte Familie das neue Konzept. „Ines und ich sind sehr stolz auf unseren Sohn. Wir stehen voll und ganz hinter dem neuen Verständnis des Titels und der Wahl zur Miss Germany“, erklärte Ralf Klemmer, ersichtlich zufrieden und bewegt zugleich.

Miss Germany verkörpert daher zukünftig noch mehr ein starkes Frauenbild, herausragende Personen und Persönlichkeiten, die eine geradlinige Haltung und Überzeugung für ihre Ziele haben und sich trotzdem bewusst zum Frau-Sein bekennen, die als Identifikationsfiguren Maßstäbe setzen und damit womöglich auch herausfordern. Miss Germany scheut sich nicht vor eigenen Wegen und liefert damit Zeugnis für Selbstbewusstsein, für Kreativität und auch für ein anspruchsvolles Querdenken. „Ich kann nun nicht alles beiseite räumen; mein Job ist es, auch mit diesem Titel alles wie bisher unter einen Hut zu bringen“, so die frisch gekürte Miss Germany, Unternehmerin und Mutter eines dreijährigen Sohnes in der nächtlichen Pressekonferenz am Gala-Abend. Na, wenn das nicht mutig und Zeugnis von Stärke ist?! Die neue Miss Germany ist damit die logische Konsequenz der letztjährigen Entwicklungen. Und sie ist das Beispiel von Empowering Authentic Women. […]

Fortsetzung folgt

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