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Wie sieht es mit der Gleichstellung aus?

Die Gesetzeslange ist eindeutig: Männer und Frauen sind gleichgestellt. In der Praxis sieht es aber sehr häufig anders aus. Frauen müssen sich immer wieder mit einer Ungleichverteilung auseinandersetzen – und das vor allem auch im Sport.

Sportliche Aktivitäten sind so ziemlich bei jedem in den Alltag integriert. Egal ob hier der Spaß im Vordergrund steht, um einfach fit zu bleiben oder leistungsorientiert Sport zu betreiben. Den Traum, seine Lieblingssportart hauptberuflich ausüben zu können, haben viele Mädchen und junge Frauen. Athletinnen, die es bereits geschafft haben, sind Vorbilder für sie. Aber das war nicht immer so, denn vor ein paar Jahren war die Kombination aus Frau und Sport noch unvorstellbar. Ende des 19. Jahrhunderts schrieb ein britischer Mediziner noch, das Rennen, Hüpfen oder Klettern zu einer Funktionsuntüchtigkeit der weiblichen Fortpflanzungsorgane führen könnte. 

Daher konnten Frauen an offiziellen Sportveranstaltungen bis vor einigen Jahren noch nicht teilnehmen. Beispielsweise waren die Olympischen Spiele reine Männersache. Bei dem allseits bekannten Sport-Wettkampf duellierten sich die Männer seit Jahrhunderten. Als antike Festspiele aus Olympia bekannt, zeigten Männer, was sie sportlich leisten können. Seit 1894 finden die einst antiken Spiele nun auch in der Neuzeit statt. In einem zweijährigen Rhythmus alternieren seit 1994 nun die olympischen Winter- und Sommerspiele, damit Sportwettkampfveranstaltungen wie Schwimmen oder aber auch Skilaufen in der Öffentlichkeit repräsentiert werden können.

Im Jahr 1900 durften Frauen erstmalig an den Olympischen Spielen, die in Paris stattfanden, teilnehmen. Die Teilnahme der Frauen wurde heftig kritisiert, denn Frauen durften damals in den Augen vieler Menschen keine erfolgreichen Sportlerinnen sein. Vielmehr sollten sie sich um den Haushalt und die Familie kümmern. Emanzipation und Chancengleichheit? – damals eher Fremdwörter. Zunächst nahmen Frauen in Sportarten wie Schwimmen, Eiskunstlauf, Golf und Tennis teil. 1928 wurde der Katalog dann mit den Sportarten Turnen und Leichtathletik erweitert. Mit den fortlaufenden Jahren wurden immer mehr Sportarten hinzugefügt, sodass Frauen heute an den gleichen Sportarten bei den Olympischen Spielen antreten können wie Männer. Heute sind alleine im Deutschen Kader knapp 770 Athletinnen gelistet.

Obwohl in diesem Jahr die Olympischen Spiele in Tokyo angesetzt waren, können sie aufgrund von Covid-19/Corona nicht stattfinden. Die Sportveranstaltung wurde auf 2021 verlegt.

Hast du schlechte oder auf gute Erfahrungen mit der Gleichstellung von Frauen im Sport gemacht? Dann lass es uns bei Instagram unter dem Hashtag #letsMG wissen.

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