Dir gefällt dieser Artikel?
Dann teile ihn mit deinen Freunden!

Fragen und Antworten

Unsere Vize Miss Germany und Miss Bayern 2019/2020, Lara Rúnarsson, hielt den zweiten Female Friday Talk bei uns auf Instagram (@missgermany_official). Lara ist hauptberuflich Content Creator und hat neben all eure Fragen zum Thema Live Experiences auch alle Fragen rund um den Beruf als Content Creator beantwortet.

Damit du nichts verpasst, haben wir alle Fragen und Antworten noch einmal für dich zusammengestellt.

Wie hast du dich für die Live Experiences vorbereitet?

Zuerst habe ich natürlich geguckt, welche Outfits ich zu den Live Experiences mitnehmen möchte. Mir war es am wichtigsten, mich zu 100% wohlzufühlen. Besonders an so einem Tag, an dem man sehr aufgeregt ist, sollte man sich wohlfühlen.

Außerdem habe ich mir überlegt, welche Posen ich für das Foto-Shooting machen möchte. Wir hatten damals einen Hocker zur Verfügung, den wir integrieren konnten. Ich habe mich gefragt, was cool aussehen könnte und was vielleicht auch anders ist, was nicht jeder macht.

Ich habe mir dann auch noch Gedanken darüber gemacht, wie ich mich am besten vorstellen könnte. Was sind meine Stärken? Wofür stehe ich? Warum mache ich hier mit? Was bedeutet Schönheit für mich? – all solche Sachen, mit denen ich mich zunächst selbst auseinandersetzten, musste, damit ich dann im Interview die Fragen dann auch beantworten konnte.

Wie laufen die Live Experiences überhaupt ab?

Als ich damals angekam, habe ich mich zunächst angemeldet und ein Bändchen mit meinem Namen bekommen. Danach habe ich dann einen Platz bei einem Make-Up Artist zugewiesen bekommen. Das Miss Germany-Team teilt das Ganze ein, damit du sowohl zu einem Make-Up Artist kommst als auch zu einem Haar-Stylisten. Die Stylisten machen dich dann für das Shooting fertig – ganz nach deinen eigenen Wünschen und deinem persönlichen Style. Egal, ob Locken, glatte Haare, grellem Lippenstift oder oder oder…

Danach folgt dann auch das Shooting. Bei mir ging das relativ schnell. Die Fotografen sagen dann, ob etwas dabei ist oder, ob noch ein paar Fotos geschossen werden.

Parallel zu dem Shooting finden auch Workshops statt, an denen man teilnehmen kann. Bei den Live Experiences, an denen ich teilgenommen habe, gab es damals einen Beauty-Workshop und einen kreativen Workshop von Tamaris, bei dem man eine Collage erstellen konnte. Außerdem durfte ich ein Set für ein Fotoshooting aufbauen und so an der neuen Kampagne mitzuwirken.

Nach den Workshops fand für mich ein kleiner Videodreh statt inklusiven Interviews. Das Interview verlief relativ schnell. Ich war sehr nervös, aber das Interview ging echt schnell vorbei.

Sei einfach natürlich und du selbst!

Was hättest du bei den Live Experiences anders gemacht?

Hätte man mich damals gefragt, hätte ich dem Miss Germany-Team gesagt, die Mädels besser vorzubereiten. Sagt ihnen die Fragen des Interviews im Voraus. Der Content ist ja während des Online-Votings zu sehen.

Nach meiner Zeit bei Miss Germany kann ich aber sagen, dass ich nichts anders machen würde. Ich habe gelernt, nicht so perfektionistisch und mehr ich selbst zu sein. Es ist okay, Fehler zu machen. Fehler bedeuten ja nicht, dass man unperfekt ist, sondern, dass man menschlich und natürlich ist. Spontane Antworten sind am besten, das habe ich auch in den Interviews mit der Presse gemerkt. Deshalb war der Videodreh bei den Live Experiences 2019/2020 ein gutes Learning für mich.

Was hast du durch die Zeit bei Miss Germany für dich mitgenommen?

Ich habe unglaublich viel für mich selbst in den drei Wochen Personality Camp mitgenommen. Ich habe gelernt, mich zu akzeptieren, so wie ich bin. Auch in Interview-Situationen bin ich lockerer geworden. Ich wollte immer alles perfekt machen, habe dabei aber den Bezug zum Publikum verloren. Außerdem habe ich gelernt, offener auf Menschen zuzugehen und Vertrauen aufzubauen. In der Vergangenheit hatte ich öfters einmal Schwierigkeiten damit.

Gab es ein Highlight für dich während des Personality Camps?

Ich kann nicht unbedingt sagen, ob es den einen Moment gab. Im Nachhinein realisiert man, wie viele Kleinigkeiten man tatsächlich durch das Camp gelernt hat. Die ganze Reise kann ich eigentlich als Highlight bezeichnen!

 

Das waren eure Fragen zu den Live Experiences. Ihr hattet außerdem Fragen zu ihrem Beruf als Content Creator.

 

Wie abwechslungsreich ist der Beruf, bist du viel am Laptop?

Ich empfinde ihn als sehr abwechslungsreich, da ich immer wieder mit neuen Kunden zusammenarbeite oder neue Kampagnen anstehen. Zudem gibt es viele Events. Aber ja – ich sitze auch viel am Handy bzw. Laptop, da ich dort auf meinen Plattformen vertreten bin und aktiv sein muss. Des Weiteren müssen Bilder oder Videos sowie E-Mails und Verträge bearbeitet werden.

Wie alt bist du und wie lange arbeitest du bereits als Content Creator?

Ich bin jetzt 23 Jahre alt und bin seit letztem Jahr im Oktober als Content Creator selbstständig. Davor habe ich ein duales Studium absolviert. Ich habe parallel zu diesen drei Jahren Studium nebenberuflich als Content Creator gearbeitet und mir meinen Account aufgebaut.

Wie kreativ ist dein Beruf wirklich?

Das kommt ganz darauf an, wie kreativ man sein will. Es gibt Influencer, die mehr für Minimalismus stehen und daher Bilder mit nicht viel Hintergrund oder kreativeren Ideen erstellen. Ich wiederum liebe es, mir immer wieder etwas Neues einfallen zu lassen und mich da auszutoben. Ich möchte meine Community inspirieren und das auf eine kreative Art und Weise.

Machst du auch mal „Urlaub“ von Instagram?

Das ist eine gute Frage! Leider ist das wirklich schwer und eine meiner aktuellen Hürden.

Da ich selbstständig bin, ist es nicht ganz so einfach, Urlaub zu machen, ohne nebenbei zu arbeiten. Gerade im Bereich Social Media, spezieller gesagt als Influencer, ist ein Teil meines Privatlebens nun mal öffentlich und essentiell für meinen Job. Daher schaltet man kaum ab.

Wie hast du dir deine Followerschaft aufgebaut?

Ich lasse mich gerne auf Plattformen, wie Pinterest oder Weheartit, inspirieren und mache dann meine eigene Idee daraus. Ich bekomme aber auch viele Ideen abends im Bett, wenn ich mir Gedanken zu meinem Content-Plan mache.

Wann warst du dir sicher, dass du dich als Content Creator selbstständig machen möchtest?

Es stand von Anfang an fest, dass ich mein Studium beende. Als es soweit war und ich ein regelmäßiges Einkommen, von dem ich leben konnte, durch meine Nebentätigkeit erlangt habe, habe ich mich letztendlich dazu entschlossen.

Mir war es wichtig, ein Studium bzw. eine Ausbildung in der Tasche zu haben, im Falle, dass die Selbstständigkeit nicht klappen sollte.

 

Falls du noch mehr Fragen an Lara hast, kannst du ihr gerne bei Instagram schreiben.

 

Laras Instagram

Außerdem war Lara auch zu Besuch bei unserem Miss Germany-Podcast T HOCH 6. Neben den Live Experiences und ihren Job als Content Creator hat sie noch über viele andere Themen gesprochen. Höre doch einfach mal rein!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Unsere Partner
Immer die aktuellsten News direkt in dein Postfach!