Dir gefällt dieser Artikel?
Dann teile ihn mit deinen Freunden!

Mit 3 % Sehkraft zu Europa- und Weltmeisterin sowie Welt-Rekordlerin

Dass Sport die unterschiedlichsten Menschen miteinander vereint und verbindet, ist bekannt. Egal ob jung, alt, arm, reich, dünn, dick, mit oder ohne Migrationshintergrund oder eben mit oder ohne Handicap – es findet eine Begegnung von unterschiedlichsten Menschen statt – auf Augenhöhe

Die gemeinsame Begeisterung für den Sport steht dabei im Vordergrund. Er macht nicht nur Spaß, sondern verbessert auch die Lebensfähigkeit, steigert die Leistungsfähigkeit und stärkt das Selbstbewusstsein.

Die Teilhabe am Sport wird in einem Verein besonders erfahrbar und lebendig. Auch für Menschen mit einer Behinderung.

1960 fanden die ersten paralympischen Spiele statt, bei denen Sportlerinnen und Sportler mit Behinderung in Sportwettkämpfen gegeneinander antreten konnten. Die Paralympics, wie die paralympischen Spiele auch genannt werden, sind der größte Sport-Wettbewerb für Menschen mit Handicap oder Behinderung. Alle zwei Jahre finden sie abwechselnd im Sommer und im Winter statt, ganz so wie die olympischen Spiele. Die Sportarten reichen von Fußball über Leichtathletik bis hin zu Schwimmen oder Snowboarden. Die Sportlerinnen und Sportler der Paralympics haben verschiedenste Beeinträchtigungen. Es sind jedoch nur Athletinnen und Athleten zugelassen, die eine der folgenden Beeinträchtigungen dauerhaft aufweisen: Beeinträchtigung der Muskelkraft, Beeinträchtigung der passiven Beweglichkeit, Amputation oder Fehlbildung von Gliedmaßen, Unterschiedliche Beinlängen, Kleinwuchs, Muskelhypertonie, Ataxie, Athetose, Beeinträchtigung der Sehfähigkeit oder Intellektuelle Beeinträchtigung.

Die Teilnehmenden der paralympischen Spiele werden ganz individuell in verschiedene Startklassen eingeteilt, da dies die Grundlage für einen fairen Wettkampf ist. Chancengleichheit steht hier an oberster Stelle, denn nur die individuellen Fähigkeiten, Kraft, Fitness, Ausdauer, taktisches und strategisches Geschick sowie mentale Stärke sollen über den Erfolg entscheiden.

Egal ob mit oder ohne Handicap: Sport vereint Menschen, die sich eventuell nicht begegnet wären – ganz egal ob nun Paralympics-Athleten oder Freizeit-Sportler.

Hast du ein Handicap oder eine Behinderung und wie nimmst du Inklusion wahr, besonders im Sport? Lass es uns wissen und poste ein Bild auf Instagram mit den Hashtags #letsMG und #MGinspo.

 

In unserem Podcast T HOCH 6 haben wir die Schwimmweltmeisterin der Paralymics, Elena Krawzow, getroffen, um mit ihr über ihre spannende und beeindruckende Geschichte zu sprechen. Elena hat noch eine Sehkraft von nur 3 % und trainiert gerade für die Gold-Medaille für die Paraylympics 2021. Hast du Fragen? Her damit und ab zum Podcast!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Unsere Partner
Immer die aktuellsten News direkt in dein Postfach!