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“Wie man Erfolg hat, ohne die Gefühle von Männern zu verletzen”

Rechtlich betrachtet haben Frauen und Männer heutzutage die selben Chancen und Möglichkeiten in Beruf. Aber dennoch gibt es in einigen Unternehmen eine gläserne Decke. In vielen Unternehmen gibt es auf den ersten Blick nach oben auf der Karriereleiter keine Limits und doch begegnen vor allem Frauen oft dieser gläsernen Decke. Sie prallen auf ihrem Karriereweg nach oben an dieser Decke ab. Auch wenn es im Grundgesetz und in der Corporate Identity vieler Unternehmen eine Differenzierung der Geschlechter nicht mehr gibt, begegnen Frauen in der Realität oft anderen Schranken – sei es von der Führungsebene, den Kolleg:innen oder anderen externen Parteien. 

Frauen, die sich im Beruf behaupten und zu ihrer eigenen Meinung stehen, gelten als zickig und überheblich. Frauen, die ihren eigenen Weg verfolgen und eine Familie haben, wird nachgesagt, die Kinder zu vernachlässigen. Frauen, die ihre Karriere nicht an erster Stelle sehen, sondern lieber die Familie, sein nicht so konsequent und belastbar, wie ihre männlichen Mitstreiter. Solchen und noch vielen weiteren Vorurteile trotzt nun ein Buch.

Die amerikanische Autorin und Komikerin Sarah Cooper blickt humorvoll  auf die Berufswelt mitsamt ihrer Vorurteile. Mit bitterbösen Illustrationen werden die Stories der Autorin untermalt und finden ihren Zuspruch in den sozialen Medien. Sie zeigt immer wieder Situationen, die für Männer “bedrohlich” und “nicht bedrohlich” sind – alles hoch ironisch. Nach der jeweiligen Situation erklärt sie, wieso es besser sei, die “nicht bedrohliche” Variante zu wählen.

Nicht nur für Frauen

In ihrem Buch behandelt Cooper aber nicht nur Vorurteile, die Frauen begegnen. Das Buch ist auch für People of Color und die LGBTQIA+-Gemeinschaft, die in Branchen tätig sind, welche von heterosexuellen, weißen Männern eines gewissen Alters dominiert wird. 

Der Hintergrund

Sarah Cooper, PoC und Migrantin, arbeitete vor ihrer Bühnen- und Buchkarriere in der Tech-Branche, zunächst bei Yahoo und dann bei Google. Die Tech-Branche ist männerdominiert und das hat Sarah Cooper auch immer wieder während ihres Arbeitsalltages zu spüren bekommen. All die Erfahrungen, die sie während ihrer Arbeit erlebt hat, hat sie in ihrem Buch verarbeitet und satirisch dargestellt. Sie habe oftmals mit den “nicht bedrohlichen” Varianten reagiert, um nahbarer zu wirken und den Kolleg:innen zu gefallen.  

 

Mit dem Buch möchte Cooper bewirken, dass Frauen nicht überlegen müssen, wie sie die Gefühle ihrer männlichen Kollegen nicht verletzten. Sie möchte, dass Frauen selbstbewusst ihren eigenen (Karriere-)Weg gehen.

 

Wie seht ihr das? Wart ihr auch schon einmal in einer Situation, in der ihr eure Wortwahl überdacht habt, nur um anderen zu gefallen?

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