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Was du über deine Haarpracht wissen solltest

„Rapunzel, Rapunzel lass dein Haar herunter“ – ein Märchen, das wahrscheinlich jeder kennt.

Frauen und ihre Haare – das ist bei vielen eine Hass-Liebe. Oft lieben wir sie, mal probieren wir etwas ganz Neues aus und manchmal schneiden wir sie auch einfach ab. Aber unsere Haare begleiten uns unser ganzes Leben.

Damit unser Kopfhaar auch das ganze Leben lang schön bleibt, ist die richtige Pflege das A und O. Angefangen bei der Haarwäsche: das Waschen unserer Haare gehört, genau wie das Zähneputzen oder Fingernägel schneiden, zu einer festen Routine. Manchmal machen wir uns aber vielleicht genau über diese Routinen zu wenig Gedanken, oder? Beispielsweise sollte das Wasser nämlich nicht zu heiß sein, das richtige Shampoo verwendet werden und auch beim Haare trocknen kann einiges falsch gemachet werden. Der Fön ist zu heiß, das Lufttrocknen dauert zu lang – oder, oder, oder ….

Damit du in Zukunft ein wenig besser über deine Haare Bescheid weißt, haben wir einige Facts für dich zusammengeschrieben.

 

Aufbau

Das Haar setzt sich aus 10 bis 15 Prozent Wasser, fast 80 Prozent Keratin (Eiweißen) und Pigmenten, Mineralien und Fetten zusammen. Den äußeren Teil des einzelnen Haares nennt man Cuticula oder Schuppenschicht. Am besten kann man sich die äußere Schicht des einzelnen Haares wie ein Tannenzapfen vorstellen. Die einzelnen Schuppen liegen eng an dem Haarschaft an. Mit der Zeit blättern die Schuppen ab und werden brüchig. Dadurch wirken die Haare stumpf. Durch das Waschen wird das Haar aufgeraut. Mit einem Conditioner kannst du dann die Oberfläche deines Haares – oder auch des Tannenzapfens – glätten. Daher solltest du nach jeder Haarwäsche auch einen Coditioner oder eine Kur verwenden, damit die Haarstruktur wieder glatt wird und geschützt ist. So kannst du vor allem Splissbildung vorbeugen.

Wachstum

Das Wachstum deiner Haare kannst du nicht beeinflussen. Jeden Tag wachsen die einzelnen Haare zwischen 0,3 und 0,45 mm – im Monat sind das etwa 1 bis 1,2 m.

Grau

Wenn die ersten grauen Haare im Spiegel entdeckt werden, greifen die meisten zu einer Coloration und färben sich die Haare wieder einheitlich. „So alt bin ich doch gar nicht“ – mach dir aber keine Sorgen, denn das ist völlig normal. Zum Altern gehört auch dazu, dass die Haare nicht mehr unbedingt ihre strahlende Farbe aus der Jugend haben. Keine Panik! Aber vorher kommen die grauen Haare? Man spricht von grauen Haaren, aber im Grunde ist das einzelne Haar nicht grau, sondern ein Mix aus farblosen und pigmentierten Haaren. Durch diesen Mix erscheint das Haar grau. Die weißen Haare entstehen dann, wenn die Pigmentzellen im Haar ihre Melanin-Produktion drosseln. Wann die Haare „ergrauen“ ist sehr individuell und durch deine Genetik bedingt.

Haarausfall

Jeden Tag verlieren wir zwischen 30 und 100 Haare. Sollten mit der Zeit immer mehr Haare ausgehen, gibt es viele Faktoren, die dazu führen können. Fast 95 Prozent aller betroffenen Fälle sind erblich bedingt – sowohl bei Männern als auch bei Frauen. Aufgrund einer Überproduktion männlicher Hormone werden die Haarfolikel, die die Verankerung der Haare bilden, schlechter durchblutet, wodurch es zum Haarausfall kommt.

Kopfhaut

Bei Hautpflege wird direkt an das Gesicht gedacht, aber wer denkt an die Pflege der Kopfhaut? Unsere Kopfhaut ist so aufgebaut, wie die restliche Haut an unserem Körper. Auch auf der Kopfhaut kannst du, wie am Rest deines Körpers, einen Sonnenbrand bekommen. Auch auf Kälte, Hitze und andere äußere Einflüsse reagiert die Kopfhaut beispielsweise mit Juckreiz und Schuppenbildung.

Schuppen

Schuppenbildung findet nicht nur auf einer trockenen Kopfhaut statt, sondern auch bei fettiger Kopfhaut. Die Kopfhaut stößt dabei die kleinsten abgestorbenen Hautzellen in großen Mengen ab. Ursache für Schuppenbildung können Stress, falsche Ernährung, hormonelle Schwankunegn, zu heiße oder zu kalte Luft, aggressive Reinigungsmittel oder zu häufiges Föhnen sein. Octopirox oder Zink-Pyrithion können bei der Bekämpfung von Schuppen helfen.

Spliss

Haarprodukte werben zumeist mit ihrer Wirkung gegen Splissbildung. Aber was ist Spliss überhaupt? Unter Spliss sind gespaltene Haarspitzen zu verstehen, die vor allem bei längerem Haar auftreten. Mechanische Beanspruchungen durch Kämmen oder Bürsten können zu Spliss führen. Aber auch Stress, der bei Haaren durch häufiges Färben, Blondieren oder Hitze entshet, greift die Spitzen deines Haares an. Produkte helfen nur bei der optischen Bekämpfung von Spliss. Nur mit einem Haarschnitt kannst du der Weiterbildung von Spliss entgegenwirken.

 

 

Wie pflegst du deine Haare? Zeig uns deine Haarpracht mit den Hashtags #letsMG und #MGinspo.

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